Rounten Scilla - Route Pentadattilo

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Route Scilla
Um dieses malerische kleine Fischerdorf an der Costa Viola ranken sich die verschiedensten Legenden. Eine der Geschichten, die von den Ortsansässigen erzählt werden, berichtet, dass der Felsvorsprung, auf dem die Burg Ruffo erbaut wurde, in Wirklichkeit der Kopf eines versteinerten Adlers sei, dessen Flügel die Buch von Chianalea (das Viertel im Norden, in dem vorwiegend Fischer leben, und das auch Acquagrande oder Canalea genannt wird) und das Touristenviertel Marina Grande mit seinem Stand, den Tretbooten, Restaurants und Pizzerias bilden. Homer dagegen erzählt von einem schrecklichen Seeungeheuer mit sechs Köpfen und zwölf Beinen, das alles und jeden vernichtete, der sich zu nahe an seine Höhlen heranwagte, was auch das traurige Schicksal der 6 Reisegefährten des Odysseus war. Wem es gelang, dem furchtbaren Zorn des Ungeheuers zu entrinnen, der lief in die Fänge des furchterregenden Monsters Cariddi auf der Seite der sizilianischen Küste. Wahr an diesen Erzählungen ist nur, dass sich an der Stelle, an der das Ionische Meer und das Tyrrhenische Meer aufeinander treffen, gelegentlich gefährliche Strudel bilden.Unbedingt anschauen sollte man sich die Burg Ruffo, die einer der ältesten Adelsfamilien Europas gehört und mehrmals infolge von Erdbeben restauriert wurde. Von hier aus hat man einen einzigartigen Blick auf das Meer. Ausserdem gibt es in der Burg eine interessante Ausstellung über die Fischerei. Unterhalb der Burg steht die farbenprächtige Kirche dell'Immacolata, die im 20. Jh. vollständig umgebaut wurde. Geht man noch weiter zur Stadt hinunter, gelangt man in das Viertel San Rocco mit der gleichnamigen Kirche und einem wundervollen nach Süden gerichteten Aussichtspunkt, der den Blick auf die sizilianische Küste freigibt.

Route Pentadattilo
Der Name dieses kleinen kalabrischen Dorfs, das in 400 m Höhe liegt, leitet sich vom griechischen Begriff pente-daktylos, wörtlich übersetzt „fünf Finger” ab und hat seinen Ursprung in der Felsenküste, die die Form einer gigantischen Hand bildet, auf deren Handfläche das Dorf liegt und deren Finger sich fast um den Ort zu schliessen scheinen. Das Dorf ist ein wahres Labyrinth enger Gassen, Dächer und alter Steinhäuser, eine Art malerische Geisterstadt, deren Bewohner schon längst in die moderneren Städte an der Küste gezogen sind.Nach Pentadattilo gelangt man über die schmale, kurvenreiche Bundesstrasse SS106, die durch eine malerische Landschaft mit zahlreichen Feigenbäumen, gelben Margeriten, Glockenblumen, wildem Fenchel, Olivenhainen und Mandelbäumen führt.
 
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